Die Eurythmie und ich

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Wie ich zur Eurythmie kam?

Seit dem Kindergarten bis zum Ende meiner Schulzeit an der Freien Waldorfschule Würzburg nahm ich am Eurythmieunterricht teil, ein bis zwei-mal wöchentlich, so wie der Stundenplan es für alle Schüler vorsah. Niemals kam es mir während dieser Zeit in den Sinn, später einmal Eurythmistin werden zu wollen.

Nachdem ich das Studium für Grundschullehramt beendet hatte, ging ich mit einer Freundin auf eine dreimonatige Reise nach Australien und wusste, dass ich eine Entscheidung zu treffen hatte: Wie ginge es nach dieser Reise weiter? Die Aussicht, als Grundschullehrerin zu arbeiten, machte mich nicht glücklich. So kam es, dass ich mich auf der anderen Seite der Erdkugel dazu entschloss, mein berufliches Glück noch woanders zu suchen.

Während dieser “Berufsfindungszeit” besuchte ich die Eurythmielehrerin, welche damals meine Jahresarbeit über die Ferne betreut hatte. Sie hatte nach langjähriger Tätigkeit in der Pädagogik nun noch mit der Heileurythmie begonnen und erzählte mir so erfüllt von ihrer Arbeit, dass ich endlich wusste, was ich machen wollte: Eurythmistin werden!

Ausbildung und beruflicher Werdegang:

* in Den Haag, Holland, absolvierte ich das Studium für “docent dans/euritmie” an der Hogeschool Helicon von 2000 bis 2004.

* Wenige Wochen nach meinem Abschluss nahm ich an der Ausbildung zu “Eurythmie im Arbeitsleben” mit Annemarie Ehrlich teil, welche aus zwei Intensivwochen in Den Haag und einem Monat mit praktischer Erfahrung und zweiten Ausbildungsteil in Sekem, Ägypten, bestand.

* Von September 2004 bis Julie 2006 arbeitete ich als Eurythmielehrerin in Saarbrücken an der Waldorfschule. Hier unterrichtete ich vor allem Oberstufenschüler, wobei ich spürte, dass gerade die Arbeit mit Jugendlichen mir besondere Freude bereitete.

* In der Saarbrückener Zeit besuchte ich weitere Fortbildungen zum Thema Pädagogische Eurythmie mit Sylvia Bardt als auch künstlerische Kurse mit Werner Barford und Carina Schmid.

* Ich begann, Eurythmiekurse für Erwachsene, Eltern, Lehrer, Physiotherapeuten, Logopäden zu geben.

Aktivitäten in Argentinien:

* Als mein Mann und ich im Oktober 2006 nach Buenos Aires zogen, widmete ich mich zunächst dem Studium des Bandoneons, “meiner neuen Liebe”.

* 2009 traf ich auf eine Gruppe von Menschen, die sehr an einer Eurythmieausbildung in Argentinien interessiert waren. Daraus entstand der Impuls, eine Eurythmieschule zu gründen. Bis 2012 arbeitete ich an diesem Projekt mit, sowohl in der Organisation als auch als Dozentin.

* Von 2010 bis 2013 gab ich regelmässig Kurse für Eltern und Lehrer der Waldorfschule in Quilmes (Provinz von Buenos Aires).

* Ich gab verschiedene Kurse im Rahmen der Weiterbildungen anthroposophischer Ärzte, innerhalb der sozialtherapeutischen Ausbildung, für die Studenten von Design und Mode der Stiftung Hampatu, für Gesangsschüler des Kulturzentrums Quirón.

* von 2011 bis 2013 wöchentliche Kurse für Erwachsene

Zurück in Europa:

September 2013 zogen wir nach Barcelona. Hier konzentrierte ich mich in den ersten Jahren hauptsächlich darauf, mich mit dem Bandoneon in der Welt des Tangos in Barcelona zu “beheimaten”, was zur Gründung der Gruppe “el piropo” führte.

Im Juli 2014 nahm ich am Seminar von Annemarie Ehrlich zum Thema “U-Theorie – wie finde ich meine eigene Quelle” in Den Haag teil.

Im Dezember des gleichen Jahres begleitete ich Annemarie Ehrlich bei einem Kurs in Mallorca, wo ich vor allem die Übersetzung übernahm.

Im Dezember 2015 leitete ich eine Fortbildung in Buenos Aires zum Thema “Eurythmie im Arbeitsleben”.

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